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Gewerbesteuer erheben_1305_ISP_1LK


Der Prozess beschreibt die Erhebung der Gewerbesteuer. Er beginnt mit dem elektronischen Eingang der Messbescheide (DTA) und dem Abgleich der Steuerakte. Anschließend erfolgt die Bearbeitung. Kann der Vorgang einer bestehenden Steuerakte zugeordnet werden, erfolgt der Datenaustausch automatisiert. Andernfalls muss eine neue Steuerakte angelegt werden. Anschließend erfolgt die Veranlagung, die Buchung im HKR-Verfahren sowie der Versand der Gewerbesteuerbescheide.

Der Prozess setzt den automatischen Datenaustausch, sowie Schnittstellen zwischen Veranlagungsverfahren, Dokumentenmanagementsystem (DMS) und HKR-Verfahren voraus und verfügt zu großen Teilen über maschinelle, computergesteuerte Prozessaktivitäten. Dem Prozess wurden geschätzte Bearbeitungszeiten hinterlegt. Für den Gesamtprozess würde bei einem Veranlagungsaufkommen von 30 Fällen eine Bearbeitungszeit des SB Gewerbesteuer von ca. 1,5 Stunden entstehen.

Die Gewerbesteuerveranlagung findet vielfach in den kommunalen Ämtern für Steuern und Abgaben statt. Da der Prozess größtenteils automatisiert ablaufen kann, bietet er sich für eine interkommunale Zusammenarbeit, z. B. in einem Kommunalen Rechenzentrum an. Durch die gemeinsame Nutzung einer Druckstraße sowie des Postversands können zusätzliche Mengeneffekte erzielt werden.

Der Prozess wurde im KGSt-Prozessnetzwerk erarbeitet. Beteiligt waren folgende Kommunen: Stadt Syke, Stadt Köln, Stadt Stendal, KDRS.


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