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PwC

Gold-Partner des KGSt®-FORUMs 2021

PwC Studie "Die Verwaltung im Homeoffice" – Erfahrungen, Grenzen und Chancen für die Zukunft der Verwaltung.

Der erste Lockdown im Zuge der Coronavirus-Pandemie im Frühjahr 2020 brachte für Verwaltungen und Behörden einen Digitalisierungsschub. Die Studie "Homeoffice in der Verwaltung" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und der Universität Potsdam analysiert die Arbeitssituation in Behörden auf Landes- und Kommunalebene im Jahr 2020.

Für die Studie wurden im Sommer und Herbst Führungskräfte und 1200 Beschäftigte von Verwaltungen in Behörden auf Landes- und Kommunalebene online und in 18 Tiefeninterviews befragt.

Im Homeoffice leidet weder die Arbeitsqualität noch die Produktivität

Während vor der Pandemie in Deutschland lediglich 16 Prozent ganz oder teilweise von zu Hause arbeiteten, waren es im ersten Lockdown 73 Prozent. Im Herbst 2020 arbeitete wieder mehr als die Hälfte im Büro. Ein Ende der reinen Präsenzkultur ist demnach nicht eingeläutet, obwohl dies im Gegensatz zu den Bedürfnissen von sowohl Führungskräften als auch Mitarbeitenden steht: 88 Prozent der Befragten wollen zukünftig mindestens genauso viel oder mehr im Homeoffice arbeiten. Führungskräfte und Verwaltungsmitarbeitende sind sich einig – die Arbeitsformen in der Verwaltung müssen sich ändern.

Während des ersten Lockdowns ist die Zufriedenheit der Mitarbeitenden im Homeoffice gestiegen. Etwa zwei Drittel der Beschäftigten (65 Prozent) finden, dass sie im Homeoffice genauso effizient oder sogar besser als im Büro arbeiten. Das gegenseitige Vertrauen zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten ist dabei groß. Dieses hohe Vertrauensniveau lässt sich gut als Ressource für einen weitergehenden Wandel nutzen.

Notwendige Verbesserung der digitalen Ausstattung

Der erste Lockdown im Frühjahr 2020 hat gezeigt, dass Heimarbeit auch in der Verwaltung möglich ist. Für die langfristig erfolgreiche Arbeit zu Hause braucht es jedoch gute Rahmenbedingungen und funktionierende Regelungen. Dazu gehört auch die Qualifizierung der Mitarbeitenden und Führungskräfte sowie neue Kommunikationswege. Zudem sollten Verwaltungen dringend flexibel einsetzbare Technik nachrüsten, zum Beispiel Laptops, aber auch geeignete Software zur Kollaboration und digitale Infrastruktur generell.

Damit insbesondere finanzschwache und kleine Kommunen nicht von den Entwicklungen überrollt und abgehängt werden, müssen die Länder sie einfacher und umfassender unterstützen.

Zukunftsmodell hybride Arbeitsformen

Insgesamt zeigt sich: Je größer der Anteil der Telearbeit, umso höher sind auch die Zufriedenheit und Arbeitsproduktivität der Beschäftigten. Hybride Arbeitsmodelle können auch die Chancen des ländlichen Raums vergrößern und den öffentlichen Sektor für begehrte Nachwuchskräfte attraktiver machen. Außerdem können Verwaltungen Kosten sparen, wenn durch mehr Homeoffice Büros in den meist teuren Innenstadtlagen in geringerem Maße benötigt würden. Behörden sollten daher neue Arbeitsmodelle entwickeln, die dem Bedürfnis nach einer Mischung aus Büropräsenz und Homeoffice entsprechen.

Die Studie finden Sie auf unserer Homepage.

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