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RegIKlim

Umfrage zur Erfassung der Informationsbedarfe deutscher Kommunen im Handlungsfeld Klimawandelanpassung

Der Klimawandel verschärft die Intensität und Häufigkeit von Extremereignissen. Die Flutkatastrophe des Sommers 2021 und andere auftretende Naturgefahren wie Sturmfluten und Hitzewellen verdeutlichen, dass die Anpassung an die Folgen des Klimawandels an Bedeutung gewinnt. Im Allgemeinen versteht man unter Klimafolgenanpassung: Initiativen und Maßnahmen, die darauf abzielen, die Empfindlichkeit natürlicher und menschlicher Systeme gegenüber tatsächlichen oder erwarteten Auswirkungen der Klimaänderung zu verringern.

Die deutsche Anpassungsforschung versucht daher, Kommunen und Regionen gezielt mit Klima- und Anpassungswissen bei der Planung und Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen zu unterstützen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts "Regionale Informationen zum Klimahandeln (RegIKlim)" wurde bereits eine Bestandsaufnahme zur Klimaanpassungsforschung und -praxis in Deutschland erarbeitet. Sie steht kostenlos zum Abruf bereit.

Um besser auf die spezifischen Bedarfe von Kommunen und anderen Gebietskörperschaften eingehen zu können, wurde nun ein weiteres Recherche-Projekt vom Climate Service Center Germany (GERICS) Helmholtz-Zentrum hereon GmbH und dem Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung (IREUS), Universität Stuttgart begonnen.

Als Basis für die weitere Forschung werden Kommunen gebeten, einen Fragebogen auszufüllen (Dauer ca. 20 Minuten). Teilnahmemöglichkeit besteht bis Ende Juli 2022.

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