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Smart City und Open Source

Wohin nur mit vorhandenen Lösungen?

Open-Source-Software hat nicht nur Potenzial für die Verwaltung, sondern auch darüber hinaus. Im Bereich der "Smart City" etwa halten Open-Source-Anwendungen ebenso große Vorteile bereit, wie die Nachnutzung durch andere Kommunen.

 Screenshot der Seite www.smartfloss.de

Unsere Referentin zum Thema, Anika Krellmann, ist daher in vielen unterschiedlichen Gremien vernetzt – so auch mit den Smart-City-Städten in einer Arbeitsgruppe aus Kommunen, der  Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) und Forschungseinrichtungen. In dieser Arbeitsgruppe entstand die Idee zu einer Infodatenbank, die eine einfache Übersicht der Open-Source-Entwicklungsprojekte für Smart Cities und andere kommunale Anwendungen bietet.

Die Seite www.smartfloss.de ist nun fertiggestellt und Kommunen sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Auch die KGSt unterstützt diese Form der losen Zusammenarbeit.

Die Softwaregrundlage der Datenbank ist Mediawiki: Nach erfolgreicher Registrierung können Sie sofort loslegen. Die Eingabe wird auf der Startseite kurz erläutert und ist ansonsten selbsterklärend.

Was soll erfasst werden?

Viele deutsche Kommunen setzen Smart-City-Projekte um und entwickeln dabei Softwarekomponenten neu oder entwickeln bestehende Komponenten weiter. Häufig stehen diese unter Open-Source-Lizenzen und werden entsprechend zur Verfügung gestellt. Aber auch für "interne Verwaltungsanwendungen" wird Open Source entwickelt, und auch diese Projekte können in dem Wiki eingetragen werden.

Hier geht es erst einmal nur um die Information zu den Open-Source-Entwicklungsprojekten, nicht zu den übergreifenden Smart-City-Projekten, Verwaltungsaufgaben oder Zielen, zu denen diese beitragen. Im Wiki können dementsprechend auch weitere externe Links, etwa zu Open Source Code Repositories wie GitHub gesetzt werden. Links können auch zur Open-Source-Plattform der Öffentlichen Verwaltung "Open CoDE" gesetzt werden, die im April 2022 online gehen wird.

Auf dem Code Repository von "Open CoDE" können Interessierte aus Bund, Ländern und Kommunen offene Quellcodes ihrer verwaltungsrelevanten Softwareprojekte ablegen und mit anderen Entwicklerinnen und Entwicklern zusammenarbeiten. Klare Richtlinien und lizenzrechtliche Anforderungen auf der Plattform "Open CoDE" fördern die (rechts-)sichere Wiederverwendung von Open-Source-Software in der Öffentlichen Verwaltung.

Die Plattform KGSt®-Kommunect bietet darüber hinaus den Austausch zu Projekten und Ideen im Kontext der Digitalisierung, auch unabhängig von Open Source. Die Zielrichtung ist hier also eine andere, auch wenn viele der Projekte für beide Plattformen von Interesse sind.

Wer kann Projekte auf SmartFLOSS erfassen?

Vorrangig sind die Kommunen selbst gefragt, insbesondere diejenigen Mitarbeitenden, die Open-Source-Entwicklungsprojekte betreuen. Eine Mitarbeit ist aber auch durch Kooperationspartner der Kommunen möglich.

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Bildnachweis: Great Team Horizontal Linear Concept © ivan mogilevchik Adobe.Stock