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SmartCity-Fachbeirat tagte in Ulm

Strategieentwicklungsphase abgeschlossen

Ulm gehörte zu den Gewinnern der 2019 von Bundesminister Horst Seehofer bekannt gegebenen Modellprojekte "Smart Cities". Im Mittelpunkt der Förderung steht für Ulm die Frage, wie die Stadt in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden soll, um auch zukünftig Zentrum für Wissen und Beschäftigung zu sein und dabei den Anforderungen einer wachsenden Stadt im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu begegnen. Anspruch des Smart-City-Modellprojekts "Ulm4CleverCity" sind also auch die Reduzierung des Ressourceneinsatzes und die Stärkung des Klimaschutzes.

 Der SmartCity-Fachbeirat mit Oberbürgermeister Gunter Czisch (vorne links) Der SmartCity-Fachbeirat mit Oberbürgermeister Gunter Czisch (vorne links)

Hinter dem Ulmer Ansatz steckt ein von langer Hand vorbereitetes Konzept, das die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger steigern wird. Erreicht wird dies mithilfe intelligenter Vernetzung digitaler und analoger Anwendungen. Dabei greift Ulm auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre, beispielsweise aus dem Projekt "Zukunftsstadt 2030", zurück. Denn auch hier geht es um die intelligente Vernetzung von Strategien.

Ein ehrenamtlicher Fachbeirat unterstützt die Stadt Ulm, bzw. ganz konkret die Geschäftsstelle Digitalisierung. Dieser setzt sich aus 15 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Stadtentwicklung, Technologie und Ethik aus ganz Deutschland zusammen, auch KGSt-Programmbereichsleiter Marc Groß gehört dazu. Die Teilnehmenden des Fachbeirats fungieren zudem als bundesweite Multiplikatoren des Projekts.

Im Rahmen ihrer Sitzung am 23. und 24. September 2021 besuchten sie unter anderem das Dichter- und Wengenviertel in Ulm. Auch in diesem Quartier schlägt die Stadt im Rahmen des Förderprojekts eine Umsetzungsmaßnahme vor. Es sollen innovative Ansätze bei der Begrünung, digital geregelter Bewässerung und intelligent gesteuerter Beleuchtung umgesetzt werden. Allein dieses Beispiel zeigt, dass für Oberbürgermeister Gunter Czisch eine Stadtentwicklung ohne Einbeziehung innovativer digitaler Angebote nicht denkbar ist.

Ulm stehe am Übergang in eine neue Phase, wie die Stadt weiterentwickelt werden soll, betont Oberbürgermeister Czisch. Dafür müssten Prozesse und Strukturen teilweise verändert und angepasst werden, damit die Ulmer Identität als Bürgerstadt bewahrt bleibt.

Zum Ende der zweijährigen Strategiephase bescheinigte der Fachbeirat der Stadt Ulm und den Vertreterinnen und Vertretern der Rathausfraktionen eine Strategie mit Weitsicht und Vorbildcharakter und ein klares "weiter so!".

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