Webcontent-Anzeige

So beenden Sie den Lieferwagen-Stau in Ihrer Innenstadt

KGSt®-Webinar am 4. Februar 2021

Bei unserem letzten "Wissen kompakt um 2" fragten wir: Wie können Kommunen den Lieferwagen-Stau in der Innenstadt beenden? … oder zumindest reduzieren! Das ist gerade in Zeiten von "Corona" eine gute und vor allem spannende Frage, denn die Pandemie ist noch einmal zu einem großen Treiber des schon boomenden Online-Handels geworden.

Das hat Auswirkungen auf den Einzelhandel in den Innenstädten aber auch auf die Themen Mobilität, Verkehrssicherheit und Umweltschutz, infolge des steigenden Lieferverkehrs, der in hoher Frequenz durch die Straßen der Innenstädte fährt. Für solche Probleme braucht es Lösungen, die in der Regel dort entstehen, wo die Menschen leben: in den Kommunen.

Das Rad muss nicht neu erfunden werden. Im Rahmen von "Wissen kompakt um 2" stellten wir, in Kooperation mit dem internationalen Bürgermeisternetzwerk ACT NOW, das Projekt "RemiHub: Inner City Delivery Hubs" aus Wien vor. Dafür konnte der Projektverantwortliche Roland Hackl gewonnen werden. Das Projekt hat im Jahr 2020 den Innovations in Politics Award in der Kategorie Lebensqualität gewonnen.

Worum geht es beim Projekt RemiHub?

In der Stadt Wien haben sich Praktiker, ÖPNV und Politik zusammengetan, um den Lieferwagen-Stau in der Innenstadt in den Griff zu bekommen. Durch die Nachnutzung öffentlicher Betriebsflächen soll eine nachhaltige City-Logistik entstehen, um den Lieferverkehr aus der Stadt herauszuhalten und die sogenannte "letzte Meile" anders zu bewältigen.

Nach einem Test an drei Standorten kann man aktuell folgende Erkenntnisse ableiten:

  • Das Modell ist umsetzbar und funktioniert!
  • Das Modell ist hoch skalierbar, da Standortportfolio der Wiener Linien grundsätzlich sehr groß und vielfältig ist.
  • Innovation muss nicht technologisch sein!
  • Die letzte Meile wurde wesentlich verkürzt und mit Lastenrädern schneller bewältigt.
  • Die Ansprüche an die Hub-Infrastruktur und Ausstattung sind eher gering.

Wer das KGSt®-Webinar verpasst hat, kann – bis zu drei Monate nach der Ausstrahlung – die Aufzeichnung nachträglich abrufen.

Webcontent-Anzeige
Bildnachweis Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock