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Sozialberichterstattung in der Stadt Neuss

Vom theoretischen Modell zum digitalen Werkzeug

Auf der Grundlage der KGSt-Materialien 4/2009 besteht in der Stadt Neuss ein umfangreiches integriertes Sozialmonitoring. Zusammen mit einer Analyse der bestehenden sozialen Infrastruktur ist ein komplexes Werkzeug für Verantwortliche in Politik und Verwaltung entstanden, das durch seine vollständige Digitalisierung flexibel und multifunktional weit über soziale Kontexte hinaus einsetzbar ist.

 Cover: Sozial- und Jugendbericht der Stadt Neuss

Sozial- und Jugendbericht der Stadt Neuss

1. Bevölkerung – Sozio-ökonomische Analyse

2. Infrastruktur – Bestandsanalyse sozialer Einrichtungen

Gemeinsam ist beiden Teilen die grundsätzlich gleiche thematische und räumliche Gliederung, sodass die einzelnen Elemente als Pendant zum jeweils anderen Teil nahtlos ineinandergreifen.

Genutzt wird der gesamte Bericht insbesondere zur Entwicklung fachspezifischer Konzepte und Beantragung von Fördermitteln in den Bereichen Jugend, Soziales und in der Stadtplanung. Zum Einsatz kommt er aber auch im Rahmen der Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans, im Gutachterausschuss oder einer im Jugendamt entwickelten speziellen App.

So ist der integrierte Sozial- und Jugendbericht in Neuss sehr schnell für Politik, Verwaltung und Akteure aus der Sozialen Arbeit ein wichtiges Werkzeug ihrer täglichen Arbeit geworden und hat sich auch im Kontext der Krisenszenarien der jüngsten Vergangenheit bewährt.

Datenanalyse zur sozio-ökonomischen Lebensrealität der Bevölkerung

  • Gesamtübersichten, thematische Analysen, kleinräumige Differenzierung, Zeitreihen
  • Einschätzungen der Akteure aus der Sozialen Arbeit
  • Informationen zum aktuellen Zeitgeschehen
  • Bezirksprofile
    • Kleinräumigen Datenprofile der statistischen Bezirke/Beobachtungsgebiete
    • grundsätzliche Kontextinformationen zur jeweiligen Region
    • "Blickpunkte" – charakteristische visuelle Eindrücke
    • Stadtplanerische Informationen zur künftigen baulichen Entwicklung/Veränderung

Sozialatlas – Bestandsanalyse bestehender Einrichtungen und Angebote

Soziale Infrastruktur ist von Lebensalter bis zu speziellen Lebenslagen nach unterschiedlichsten Kriterien ausgerichtet. Dem Sozialatlas gelingt durch eine speziell entwickelte Systematik, sämtliche Einrichtungen und Angebote grundsätzlich sowohl themen- als auch zielgruppenbezogen einzuordnen. Darüber hinaus weist er deren Trägerschaft und qualitative Aspekte aus, z. B. regionale und gesamtstädtische Wirkungsradien.

Seit dem ersten "Sozial- und Jugendbericht 2010" wird dieser allen Akteuren nicht nur in gedruckter Form zur Verfügung gestellt; parallel dazu sind sämtliche Dokumente auf der Internetseite der Stadt Neuss digital verfügbar. Seit der ersten Fortschreibung des Berichts wird die Datenanalyse effizient über eine professionelle Datenbank eines speziell auf kommunale Berichterstattung ausgerichteten Softwareanbieters erstellt.

Zusammen mit diesem wurde auch das digitale Tool zur georeferenzierten Analyse bestehender Infrastruktur entwickelt. Der Sozialatlas ist seither im Internet verfügbar und wird – im Gegensatz zum dreijährigen Turnus der bevölkerungsbezogenen Datenanalyse – kontinuierlich, d. h. unmittelbar mit dem Bekanntwerden von Veränderungen aktualisiert.

Im interaktiven Sozialatlas können die Einrichtungen in einer Liste oder einer georeferenzierten Karte ausgewiesen werden. Mit seiner Digitalisierung wurden zahlreiche neue Funktionalitäten und Projektionen erschlossen. So stehen in jeder Ansicht verschiedene und miteinander kombinierbare Filter zur Verfügung. In der georeferenzierten Ansicht können darüber hinaus unterschiedliche Projektionsflächen genutzt werden, sodass auch Ergebnisse der sozioökonomischen Bevölkerungsanalyse mit Einrichtungen in einer einzigen Ansicht visualisiert werden können.

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 Abbildung: Tabellenansicht

Tabellenansicht

Individuelle Such- und Filterfunktionen

  • Regionale und themenbezogene Filter
  • Suchfunktion über Text bzw. Textfragmente zu allen erfassten Kriterien der Einrichtungen – Adressdaten, Träger, Wirkungsradius, Zielgruppe etc.

Sämtliche Filter sind beliebig miteinander kombinierbar. Die Liste ist zur individuellen weiteren Bearbeitung in eine Excel-Tabelle exportierbar.

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 Abbildung: Georeferenzierte Ansicht

Georeferenzierte Ansicht

Projektionsflächen und Filter

  • Stadtpläne und Luftbilder
  • Kleinräumige städtische Gliederung
  • Thematische Karten der Datenanalyse
  • Sonstige thematische Karten:
    Bezirksausschüsse, ÖPNV-Netz, Hochwassergefahrenkarte, Flächennutzungsplan etc.
  • Umkreisfilter (bezirksübergreifend)

Sämtliche Karten und Filter sind miteinander kombinierbar.

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 Abbildung: Verlinkungen

Verlinkungen

Unmittelbarer Wechsel auf:

  • Vertiefende Infos zu thematischen Karten
  • Themen und Bezirksprofile der Datenanalyse
  • Internetseite der Einrichtungen Digitales
  • 3D-Stadtmodell – Liegenschaften und Vermessung der Stadt Neuss

Abbildung: 3D-Stadtmodell

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