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Soziales und Jugend

Ganzheitlich planen und steuern. Proaktiv und vernetzt handeln.

Kommunale Jugend- und Sozialpolitik sind nicht getrennt voneinander zu betrachten. Mit ihren Angeboten in den Bereichen Jugendhilfe und Bildung unterstützen sie Eltern und ihre Kinder. Hierdurch können Kommunen durch präventives Handeln, spätere prekäre Sozialsituationen vermeiden. Niederschwellige Angebote im Sozialraum sollen dazu beitragen, Klienten in ihren Quartieren zu erreichen und die dort vorhandenen Ressourcen zu nutzen.

Die Herausforderungen kommunaler Sozial- und Jugendpolitik werden immer komplexer. Ihre finanzielle Bedeutung für kommunale Haushalte wächst stetig. Gesellschaftliche Entwicklungen wie demografischer Wandel, Superdiversifikation, Altersarmut, multiple soziale Problemlagen in Familien werden auf der Ebene der Kommunen immer sichtbarer. Eine weitere Anforderung an die Kommunen stellt die Inklusion und die inklusive Bildung dar. Zudem werden sich durch die anstehende Novellierung des SGB VIII die Rolle und Aufgaben der Kommunen in der Jugendhilfe nochmals weiterentwickeln.

Eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Steuerung der kommunalen Sozial- und Jugendpolitik ist daher mehr denn je erforderlich. Eine Grundvoraussetzung hierfür ist die Zusammenführung von steuerungsrelevanten Informationen, Daten, Kennzahlen - idealerweise auch geobasiert - in einem Steuerungs- und Planungssystem. Gute Sozial- und Jugendhilfeplanung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Leistungsvereinbarungen mit Wirkungszielen und Wirkungsmessung sind weitere elementare Instrumente eines Steuerungs- und Planungssystems.

Eine kommunale Sozialpolitik kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn sie die Vernetzung von Akteuren innerhalb und außerhalb der Verwaltung in den spezifischen Handlungsfeldern (Soziales, Jugend, Wohnen, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Stadtplanung etc.) aufnimmt und fördert.

Ein integraler Bestandteil der kommunalen Sozial- und Jugendpolitik sollte das Flüchtlings- und Integrationsmanagement sein. Ein Integrationskonzept, das die Definition der jeweiligen Integrationsziele einer Kommune umfasst, ist mit der Sozial- und Jugendhilfeplanung zu verzahnen. Frühzeitig und proaktiv sollte mit den einzelnen Flüchtlingen mit Bleibeperspektive ein individueller Integrationsplan erarbeitet werden. Der Koordination und der Unterstützung der vielfältigen ehrenamtlichen Initiativen kommt eine besondere Bedeutung zu.

  • Die KGSt unterstützt Kommunen mit verschiedenen Vergleichsringen zur Jugendhilfe und erarbeitet zurzeit einen Bericht zur Integrierten Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung.
  • Das KGSt®-Kompetenzteam Flüchtlings- und Integrationsmanagement bietet kurzfristige Hilfestellungen durch die Aufbereitung guter Beispiele zum Integrationsmanagement in einer Datenbank und erarbeitet derzeit einen Bericht zum kommunalen Integrationsmanagement.
  • Der KGSt®-Wirkungsmonitor bietet Kommunen die Möglichkeit, Wirkungskennzahlen im Sozialbereich in einem Steuerungssystem zu erfassen.
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