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Stellenbedarf in Ausländerbehörden

Excel-Tool

Für die Unterbringung von Flüchtlingen und die Gewährung von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind in der Regel die Sozialverwaltungen zuständig. Neben diesen, ihren Unterstützern sowie den Jugendämtern sind vor allem auch die kommunalen Ausländerbehörden mit einer deutlich steigenden Arbeitsbelastung konfrontiert.

Landauf, landab melden diese zusätzliche Stellenbedarfe an. Abfragen in den KGSt®-Vergleichsringen zeigen, dass diesen Anträgen überwiegend zugestimmt wird. So wurden in etwa 75 Prozent der Kommunen, die am KGSt®-Vergleichsring "Ausländerwesen Städte" teilnehmen, zum Stellenplan 2016 bis zu 4,5 zusätzliche Stellen eingerichtet.

Dies ist nicht überraschend, da grundsätzlich gilt, dass ein Mehrbedarf angesichts dramatisch gestiegener Flüchtlingszahlen nachvollziehbar ist. Fraglich ist der Umfang des Bedarfs. Dieser hängt von vielen Faktoren ab, beispielsweise von der bisherigen Stellenausstattung und den kommunalen Aktivitäten zur Aufenthaltsbeendigung. Letztere sind zum einen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt, zum anderen auch kommunal unterschiedlich stark ausgeprägt.

Personalverwaltung und Organisation stehen vor der Aufgabe, die Notwendigkeit zusätzlicher Stellen zu begutachten und Aussagen über den erforderlichen Zeitraum zu machen.

Als Beitrag zur aktuellen Diskussion veröffentlichen wir zur Unterstützung der Mitglieder ein Excel-Tool mit Orientierungswerten für die Ermittlung des Stellenbedarfs in den Ausländerbehörden.

Darüber hinaus stehen unter Benchmarks auch für Ausländer- und Asylangelegenheiten Kennzahlenwerte zur Verfügung, die die Situation des Jahres 2014 beschreiben.

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Bildnachweis: Immigration people © route55 www.fotolia.com