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Strategie – warum es sich lohnt, es "einfach" zu machen!

"Veränderung wird nicht kommen, wenn wir auf jemand anderen oder auf eine andere Zeit warten. Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben. Wir sind die Veränderung, die wir suchen."
(Barak Obama)

 Glühbirnen Strategie - Vision

Die digitale Transformation gehört auch für Kommunen zum Alltag. Anforderungen an Reaktionszeiten verändern sich, Informationen können vielfältiger und leichter zur Verfügung gestellt werden und die Nutzung von Künstlicher Intelligenz steht zwar noch am Anfang, wird die Verwaltung aber nachhaltig und grundlegend verändern.

Spätestens seit März 2020 hat fast jeder Mensch dieser Erde durch COVID-21 persönlich zu spüren bekommen, wie sich Unsicherheit anfühlt. Je ungewisser die Zukunft ist, desto wichtiger wird gute Strategiearbeit. Eine Strategie gibt uns ein Denkgerüst, schafft Orientierung und Ausrichtung und liefert uns Zukunftsbilder, die uns helfen, mit unserem Team auf ein Ziel zuzusteuern.

So weit so gut. Aber wie kann es gerade unter diesen Rahmenbedingungen gelingen, eine belastbare Strategie zu entwickeln? Und: Wie sieht die Realität in den Kommunen aus?

Gesamtstrategien finden wir in den Kommunen, aber es ist eine überschaubare Zahl von Städten, Kreisen oder Gemeinden, die ihre Schwerpunkte, ausgehend von gesamtkommunalen strategischen Zielen, kaskadenförmig durchdefiniert haben und danach handeln. Fachstrategien gibt es häufiger, z. B. in den Bereichen Jugend, Soziales oder IT. Auch ohne eine Gesamtstrategie werden diese Bereiche fachlich zielgerichtet ausgerichtet. Ob diese Aktivitäten der Fachbereiche der Vision oder den Trends der gesamten Kommune entsprechen, kann damit aber nicht beantwortet werden.

Infolge der Digitalisierung und der damit einhergehenden neuen Arbeits- und Denkmodelle stellt sich die Frage, ob und wie die Strategieentwicklung und deren Umsetzung neu gedacht werden können. Was bedeutet das für den Erstellungs- und Umsetzungsprozess? Wie können wir Lust auf Strategie machen, sodass auch die Umsetzung gelingen kann?

In unserem Projekt zur Strategieentwicklung haben wir über den Tellerrand geschaut und den Blick auf neuere Strategieprozesse in der Wirtschaft gelegt. So können wir wahrnehmen, dass die Strategieentwicklung nicht mehr nur von der Führung, sondern partizipativ mit den Beschäftigten und teilweise auch mit den Kunden erarbeitet wird.

Es herrscht eine große Transparenz bezüglich der Inhalte und des Prozesses und es gibt regelmäßige unterjährige Reflexionsprozesse, die ggf. Anpassungen nach sich ziehen. Der Austausch über die gesetzten Schwerpunkte bleibt zwischen den Reviews lebhaft, sodass sie im Alltag präsent sind. Die Strategien setzen auf der Mission und der Vision auf und werden mit Methoden, die den Nutzer in den Mittelpunkt stellen, erarbeitet.

Was heißt das für unseren kommunalen Kontext?

  1. Steigen Sie kurzfristig mit eigenen Anlässen in die Strategiearbeit ein. Anfangen statt perfektionieren ist das Motto.
  2. Geteilte Mission und Vision sind dafür entscheidend, ob das Team mit Leidenschaft hinter der Erreichung der erarbeiteten Strategie steht. Die Sinnfrage und auch eine gewisse Begeisterung kann das i-Tüpfelchen für den Erfolg in einem solchen Prozess sein.
  3. Lassen Sie diejenigen jenseits der Hierarchie mitentwickeln, die Lust auf Zukunftsgestaltung haben. Je mehr Menschen hinter der Strategie stehen, desto mehr Zugkraft kann sie entwickeln.
  4. Probieren Sie Methoden aus dem agilen Umfeld aus (z. B. Canvas, Kanban und KGSt®- Strategieboards) und gestalten Sie den Prozess übersichtlich und transparent.

Dies ist nicht alles neu. Seien wir mutig, von hilfreichen anderen, neuen Modellen zu lernen und diese mit Bewährtem zu verbinden, getreu dem Motto: Ausprobieren, was wirkt! "Wir sind die, auf die wir gewartet haben". Deshalb lohnt es sich, es "einfach" im doppelten Wortsinn zu machen.

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Bildnachweise:
Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock
Glühbirnen © EtiAmmon Adobe.Stock