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Vergabe der Fremdreinigung

Programm

Bei der Vergabe von Gebäudereinigungsleistungen haben die Kommunen zwingend Vergaberecht anzuwenden. Diese Materie ist sehr komplex. Es sind diverse Rechtsnormen zu beachten, die immer wieder Änderungen erfahren. Hinzu kommen durch Vergabekammern oder gerichtlich getroffene Entscheidungen, die ebenfalls bei der Vergabe beachtet werden sollten bzw. müssen, wenn Nachprüfungsverfahren vermieden werden sollen.

Zwingend ist die Leistung in Lose zu teilen und die Eignungsnachweise sind grundsätzlich in Form von Eigenerklärungen zu akzeptieren. Fehlende Erklärungen und Nachweise können nachgereicht werden. Betroffen sind nationale wie europaweite Ausschreibungen. Neben den materiellen Vorschriften ist die laufende Rechtsprechung zu beachten.

Durch die Verankerung des Gebäudereiniger-Handwerks in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz und die Mindestlohnregelungen ergeben sich für die Auftraggeber zusätzliche Prüfungsverpflichtungen, die besonders bei der Wertung der Angebote eine Rolle spielen.

Im Seminar werden die maßgeblichen vergaberechtlichen Fragestellungen behandelt und die Auswirkungen auf die Praxis der Vergabe von Reinigungsleistungen erläutert. Auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Vergabeentscheidungen und vertragskonforme Abwicklung runden die Veranstaltung ab.

  • Struktur und Grundsätze des Vergaberechts
  • Ausschreibung von Reinigungsdienstleistungen
  • Gebäudereinigerhandwerk im Entsendegesetz (AEntG)
  • Stundenverrechnungssatz und seine Merkmale
  • Vergleichbarkeit und Wertung der Angebote
  • Vertragsbedingungen und Vertragsmanagement

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte, die mit der Vergabe von Reinigungsleistungen und der vertraglichen Abwicklung beauftragt sind, Controlling, Sachbearbeitung Gebäudewirtschaft, Serviceeinheiten, Rechnungsprüfung

Thema

Fach- und Servicebereiche

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