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Vergleichsring Feuerwehr

Erste Präsenzsitzung seit zwei Jahren

Am 9. November 2021 konnten sich auf der Feuerwache in Velbert die Teilnehmenden des KGSt®-Vergleichsrings Feuerwehren mit den großen und mittleren kreisangehörigen Städten in Nordrhein-Westfalen nach zwei Jahren endlich mal wieder persönlich treffen. Dieser Vergleichsring wird seit neun Jahren von Andra Stallmeyer zusammen mit Lutz Peltzer, KGSt®-Projektbeauftragter, durchgeführt.

 Vergleichsring-Sitzung auf der Feuerwache in Velbert Vergleichsring-Sitzung auf der Feuerwache in Velbert

Seit diesem Jahr nehmen die drei Städte Eschweiler, Löhne und Siegburg neu am Vergleichsring teil. Nach einem virtuellen Treffen im Sommer 2021 genossen alle Teilnehmenden ganz besonders das persönliche Kennenlernen und das gemeinsame Arbeiten.

Zu Beginn der Sitzung berichtete Oberbrandrat Axel Johnen, Leiter der Feuerwehr Eschweiler, über die Hochwasserkatastrophe Mitte Juli 2021 aus Sicht der Feuerwehr Eschweiler und ließ dabei auch zahlreiche persönliche Eindrücke einfließen. Nach diesem Vortrag fiel es den Teilnehmenden schwer, zu den Sitzungsinhalten zurückzukehren. Doch das Thema wurde auch zum Anlass genommen, sich darüber auszutauschen, wie die einzelnen Feuerwehren sich künftig für solche Lagen, die zuvor in dieser Dimension undenkbar waren, aufstellen. Hierzu werden in den Feuerwehren zukünftig besondere örtliche "Gefahrenquellen" erneut gesichtet und konzeptionell zum Teil neu bewertet.

Schwerpunkt der Vergleichsringsitzung war das Arbeiten mit den Jahreswerten 2020. Zu den Themenfeldern Brandbekämpfung, Personal und Freiwillige Feuerwehr wurden in zwei Kleingruppen die Ergebnisse für die zwei neuen Teilnehmerstädte Eschweiler und Löhne intensiv ausgewertet. So erhielten diese durch eine kollegiale Beratung hilfreiche Rückmeldungen zu ihren Feuerwehren, welche Besonderheiten zu erkennen sind und in welchen Bereichen sie gut oder auch weniger gut aufgestellt sind.

Der Vergleichsring wird im kommenden Jahr seine erfolgreiche Arbeit wieder mit zwei Sitzungen (Sommer und Herbst 2022) fortführen. Interessierte Feuerwehren aus kreisangehörigen Städten ab 50 000 Einwohnerinnen/Einwohner in Nordrhein-Westfalen können diesen Vergleichsring gerne verstärken.

Für Auskünfte zum Vergleichsring und allgemein zur Vergleichsarbeit zum Thema Feuerwehr wenden Sie sich gerne jederzeit an Andra Stallmeyer.

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Bildnachweis: Megafon – Aktuelles © Zerbor Adobe.Stock