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Forderungsmanagement LK NRW, Projektphase 2020-2022

Inhalt

Im Mittelpunkt dieses Vergleichsrings stehen die offenen und fälligen Forderungen (öffentlich- und privatrechtlich) der teilnehmenden Kreise. Diese werden differenziert nach den Forderungsarten (z. B. Bußgelder und Zwangsmaßnahmen Zulassung) analysiert. Je Forderungsart werden diverse Kennzahlen erhoben und untereinander verglichen, wie bspw. die Offene Posten-Quote, Mahnquote, Vollstreckungs- und Realisierungsquote. Neben der Analyse der Forderungsarten können auch der Personaleinsatz sowie soziale und wirtschaftliche Rahmenbedingungen miteinander verglichen werden.
Neben der Kennzahlenarbeit ist der interkommunale Erfahrungsaustausch Schwerpunkt des Vergleichsrings, um wirkungsvolle und bewährte Instrumente des Forderungsmanagements zu diskutieren. Auch die Analyse der Aufbau- und Ablauforganisation nebst Identifikation guter Arbeitsprozesse ist Gegenstand des Vergleichsrings.
Erkenntnisse aus der Vergleichsarbeit können ggfs. anonymisiert veröffentlicht werden, wie es beispielsweise im KGSt®-Bericht "Forderungsmanagement - Erfolgsfaktor Kennzahlen" erfolgt ist. Dieser kann kostenfrei auf der Internetseite der KGSt heruntergeladen werden.
Die Ziele des Vergleichsrings Forderungsmanagement sind folgende:

• Evaluation: Wo liegen die Stärken und Schwächen bei der Leistungserbringung im interkommunalen Vergleich?

• Fachlicher Austausch: Welche Lösungen haben andere Kommunen im Forderungsmanagement entwickelt? Welche haben sich bewährt?

• Netzwerken: Es können Kontakte zu kommunalen Praktikern geknüpft werden

• Optimierung der Liquidität: Durch eine Verbesserung des Forderungsmanagements können Kommunen ihre Außenstände reduzieren oder gar nicht erst entstehen lassen