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Verwaltung in und nach der Corona-Krise

Erster digitaler Amtsleitungstag bei der Stadt Köln

Rund 100 Amtsleitungen und ihre Stellvertretungen schalteten sich Anfang Juni 2020 aus verschiedenen Dienstgebäuden oder dem Homeoffice per Videokonferenz ein, um beim ersten digitalen Amtsleitungstag dabei zu sein. Im Zentrum standen die Fragen: Was nehmen wir aus der Krise mit? Wie kehren wir in den Alltag zurück? Was wollen wir beibehalten und was wollen wir künftig besser machen?

 Zugeschaltet: Muschelsaal im Historischen Rathaus Köln Zugeschaltet: Muschelsaal im Historischen Rathaus Köln

Neben Impulsvorträgen gab es für die Teilnehmenden auch Gelegenheiten, ihr Feedback per Sli.do abzugeben und ihre Ansichten in einem eigens eingerichteten Blog zu teilen. Sie waren sich schnell einig, dass es gemeinsam gilt, Innovationen aus der Krise zu sichern und diese künftig im Alltag zu integrieren.

Vor allem habe die Corona-Krise in den vergangenen Wochen und Monaten gezeigt, dass es nur voran gehen kann, wenn dem Handeln unter den Bedingungen einer Pandemie der Vorrang vor dem Zu-Ende-Denken gegeben wird.

"Wir brauchen Klarheit über das, was gut lief und was weniger gut lief. Nur wenn wir weiter lernen, testen, ausprobieren und verbessern, können wir eine zukunfts- und weiterhin krisenfähige Verwaltung sein", fasste Oberbürgermeisterin Henriette Reker zusammen und rief alle Amtsleitungen dazu auf, in ihren Ämtern und Bereichen offene Dialoge zu führen, um genau dies zu tun.

Seit dem Start der Verwaltungsreform #wirfürdiestadt im Jahr 2016 finden jährlich zwei Amtsleitungstage statt. Neben der Oberbürgermeisterin sind die Beigeordneten, alle Amts- und Dienststellenleitungen sowie ihre Stellvertretungen mit dabei. Auf der Agenda stehen wichtige Themen für die Weiterentwicklung der Stadt Köln zu einer modernen und leistungsfähigen Verwaltung. Neben Vorträgen sind Amtsleitungstage immer auch geprägt von aktiven Elementen, bei denen die Anwesenden gemeinsam Ideen entwickeln, die anschließend in den weiteren Reformprozess einfließen.

Gesamtprojektleiter Maik Dick ist zufrieden mit dem ersten digitalen Amtsleitungstag: "Austausch auf der Ebene unserer obersten Führungsebene zu ermöglichen, war uns auch in der Corona-Krise ein wichtiges Anliegen. Sicherlich war die Messlatte sehr hoch, weil unsere Amtsleitungstage immer sehr aktiv sind und von Beteiligung, Dialog und Begegnung leben. Wir haben mit dem digitalen Format gezeigt, dass es sich lohnt, Neues auszuprobieren und Austausch in der Not auch anders funktionieren kann."

Und er macht anderen Kommunen Mut, ebenfalls neues Veranstaltungsformate für Großgruppen auszuprobieren: "Kleine Kinderkrankheiten gehören dabei immer dazu. Wichtig ist, damit gut umzugehen und das gewonnene Wissen für die Weiterentwicklung und Verbesserung zu nutzen."

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