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KGSt®-FORUM 2017

 

 

18. bis 20. September in Kassel

lautet das Motto des nächsten KGSt®-FORUMS. Gemeinsam werden wir Kommune neu denken. Sechs Denkrichtungen haben wir dafür entwickelt:

DIGITAL. DENKEN.

Unsere Lebens- und Arbeitswelt wird im rasanten Tempo digitaler. Die Digitalisierung stößt mit ihren technologischen Trends wie Big Data, der zunehmenden Mobilisierung und Cloud Computing umfassende Lern- und Veränderungsprozesse in Kommunen an. Achtsam eingesetzt, hält sie vielfältige Möglichkeiten bereit, um Prozesse nachhaltig effektiver und effizienter zu gestalten. Kommunen verbessern dadurch die Lebens- und Standortqualität, den Bürgerservice und die Wirtschaftlichkeit ihres Handelns für ihre örtliche Gemeinschaft. Damit das gelingt, muss sie in ihren unterschiedlichen Handlungsfeldern vernetzt werden.

Beim DIGITAL. DENKEN. geht es nicht nur um Technologie. Es geht vielmehr auch um Werte, um die Haltung und Einstellung, die Kommunen in Zeiten der Digitalisierung brauchen, um einen zukunftsfähigen Lebens- und Arbeitsraum zu gestalten. Wie Ansätze, Ideen und Konzepte für eine Digitale Kommune aussehen, erfahren Sie in unseren FORUMS-Veranstaltungen zur Denkrichtung DIGITAL. DENKEN.

Lesen Sie hier eine ausführliche Vorstellung der Denkrichtung DIGITAL. DENKEN.

SOZIAL. DENKEN.

Veränderte Sozialstrukturen in der Gesellschaft, Auswirkungen von Flucht und Migration, Vielfalt als prägendes Merkmal der Gesellschaft, steigende soziale Kosten: Die Herausforderungen für Kommunen scheinen stetig komplexer zu werden. Sozial zu denken erfordert daher einen ganzheitlichen Blick. Soziales ist nachhaltig auszurichten und langfristig zu sichern. Die Fragen nach Wirkung auf der einen und Effizienz auf der anderen Seite sind auch bei sozialen Angeboten untrennbar verbunden. Allerdings muss auch Raum bleiben, um Innovationen zu erproben.

Wir werden unsere Mitglieder auch weiter darin unterstützen, sozial zu denken und proaktiv zu steuern und greifen dies in unseren FORUMS-Veranstaltungen zur Denkrichtung SOZIAL. DENKEN. auf. Themen sind: Leistungserbringer durch neue Finanzierungsformen besser steuern, finanziell bedeutsame Hilfearten nachhaltig ausrichten, professionelles Daten- und Auswertungsmanagement entwickeln, Koordination organisieren, z. B. in Planungsprozessen wie der Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung, soziale Unternehmen als innovative Akteure fördern und einbinden.

Lesen Sie hier eine ausführliche Vorstellung der Denkrichtung SOZIAL. DENKEN.

STRATEGISCH. DENKEN.

Strategieorientierte Steuerung und strategisches Controlling sind die "Königsdisziplinen" des kommunalen Managements. In ihrer Verantwortung liegt es, auf Basis strategischer Entscheidungen, die Gesamtverwaltung auszurichten. Übergreifende strategische Ziele zu vereinbaren, Budgets auszuhandeln und allgemein verbindliche Standards für die Leistungserstellung zu definieren, gehören zu diesem Prozess.

Das Kommunale Steuerungsmodell (KSM) bietet Kommunen eine Projektionsfläche, um ihren Umgang mit Strategie und Steuerung auf den Prüfstand zu stellen. Ziel der Steuerung ist es, einen hierarchieübergreifenden Managementprozess zu entwickeln, der Orientierung in einer immer weniger berechenbaren Umwelt bietet und organisch mit den Führungsprozessen des operativen Managements verzahnt ist.

Wir übertragen die Logik des KSM in den nächsten Jahren auf die kommunalen Querschnittsbereiche und auf ausgewählte Fachbereiche. Dabei zeigen wir, wie die einzelnen Fachstrategien unter dem Dach der kommunalen Gesamtstrategie gebündelt und verzahnt werden. Die genannten Aspekte greifen wir in den FORUMS-Veranstaltungen zur Denkrichtung STRATEGISCH. DENKEN. auf.

Lesen Sie hier eine ausführliche Vorstellung der Denkrichtung STRATEGISCH. DENKEN.

NACHHALTIG. DENKEN.

Nachhaltigkeit ist rasch auf eine eingängige Formulierung gebracht: "nicht mehr Ressourcen verbrauchen als zur Verfügung stehen". Ökonomische, ökologische und soziale Tatbestände und Entwicklungen stehen im Zentrum des Nachhaltigkeitsziels.

Eine strategisch orientierte Haushaltsplanung, die konsequente Anwendung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und eine regelmäßige Überprüfung der Effizienz des Leistungserstellungsprozesses sind wichtige Ansätze, um Wirtschaftlichkeit zu erzielen und damit auch Nachhaltigkeit zu forcieren. Die Wirkung kommunaler Leistung steht ebenso im Blickpunkt, z. B. im Hinblick auf eine nachhaltige kommunale Sozialpolitik. Führungsinformationssysteme gilt es weiter auszubauen, die Informationsfunktion des Haushalts auch im Hinblick auf Medien und Öffentlichkeit zu verbessern.

Wir unterstützen die Kommunen mit bereits vorhandenen Empfehlungen, setzen diese Arbeit kontinuierlich fort und greifen Aspekte davon in unseren FORUMS-Veranstaltungen zur Denkrichtung NACHHALTIG. DENKEN. auf.

Lesen Sie hier eine ausführliche Vorstellung der Denkrichtung NACHHALTIG. DENKEN.

FÜHRUNG. DENKEN.

Führung in einer Kommune geschieht immer im Spannungsfeld zwischen der Verantwortung für die zu erzielenden Ergebnisse, der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und der Verantwortung für die kommunale Selbstverwaltung insgesamt. Dieses Spannungsfeld wird häufig als Führungsdilemma bezeichnet. Um gleichwohl in Führungssituationen so angemessen und zielgerichtet wie möglich zu agieren, ist es hilfreich, sich auf Verhaltensprinzipien zu beziehen, die sich aus übergreifenden, allgemeingültigen Werten ableiten. Die Ziele der öffentlichen Verwaltung - auf der Basis der Gemeinwohlorientierung - Stabilität, Verlässlichkeit und Willkürfreiheit zu gewährleisten, zeigen das. Gemeint ist eine "werteorientierte" Führung, die geprägt ist von einem ethischen, wertschöpfenden und gemeinwohlorientierten Verhalten.

Mit der rasant fortschreitenden Digitalisierung aller Arbeits- und Lebensbereiche wird der Begriff "Agilität" diskutiert. Gemeint ist die Fähigkeit einer Organisation, flexibel und pro-aktiv zu handeln und anpassungsfähig zu sein. Zentrale Aspekte vertiefen wir in unseren FORUMS-Veranstaltungen zur Denkrichtung FÜHRUNG. DENKEN.

Lesen Sie hier eine ausführliche Vorstellung der Denkrichtung FÜHRUNG. DENKEN.

KLEINE KOMMUNEN. DENKEN.

Kleine Kommunen stehen vor großen Veränderungen. Beispielsweise sind in Zukunft interkommunale und Verwaltungskooperationen unverzichtbar. Prozesse müssen unter dem Fokus der Digitalisierung betrachtet werden. Anpassungen bisheriger Systeme und Strategien sind dafür erforderlich. Beim kommunalen Personal zeichnen sich ebenso Veränderungen ab. Die Belegschaft wird insgesamt älter und die Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal wird schwieriger.

Wir greifen diese Herausforderungen auf und unterstützen kleine Kommunen bei der Bewältigung mit unseren Arbeitsergebnissen und Projekten. Der gemeinsame Gedankenaustausch in einem Innovationszirkel, in mehreren Vergleichsringen und Arbeitsgruppen und das Zusammenkommen auf Infotagen für kleine Kommunen bringen eine Reihe weiterer interessanter Erfahrungen zutage, insbesondere zu den Themen: demografischer Wandel, bürgerschaftliches Engagement, Nahversorgungsangebote, Organisationsmodelle, Gebäudewirtschaft, Steuerung. Ausgewählte Aspekte vertiefen wir in unseren FORUMS-Veranstaltungen zur Denkrichtung KLEINE KOMMUNEN. DENKEN.

Lesen Sie hier eine ausführliche Vorstellung der Denkrichtung KLEINE KOMMUNEN. DENKEN.

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Bildnachweis: Header-Grafik © Markus Wortmann