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Mobile Kommune

Wir fördern neue Wege für Menschen und Services

Mobilität verändert das Leben der Menschheit, macht vieles einfacher, verbindet die Menschen rund um den Globus, unterliegt aber schnellen Veränderungen.

Die Kommunen können sich dabei den mobilen Trends nicht entziehen und müssen versuchen, die Geschwindigkeit des technischen Fortschritts aufzunehmen. Das mobile Leben auf der kommunalen Ebene gilt es zu fördern. Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden.

Um den Ansprüchen der Bürger, Unternehmen und eigenen Beschäftigten nach Mobilität zukünftig gerecht werden zu können, stehen die Kommunen vor großen infrastrukturellen Herausforderungen. Dabei rückt neben der Erhaltung und Optimierung der öffentlichen Infrastruktur immer mehr die zukunftsgerichtete Veränderung der eigenen IT-Infrastruktur in das Blickfeld der Kommunen, um

  • Verwaltungsleistungen einfach und IT-gestützt anbieten sowie
  • ihre ortsunabhängige Inanspruchnahme im Rahmen des Machbaren ermöglichen und
  • auch den Wünschen der Beschäftigten nach flexiblem und mobilem Arbeiten nachkommen zu können.

E-Mobilität, Breitbandversorgung, elektronischer Personalausweis, E-Government, D115, interkommunale Kooperationen, mobile Endgeräte oder Heimarbeitsplätze sind nur einige weitere Stichworte, wie ein mehr an Mobilität das Leben in den Kommunen und die Services in den Verwaltungen verändern könnte.

Viele Kommunen sind die ersten Schritte bereits gegangen, unterstützen sich gegenseitig in interkommunaler Kooperation oder suchen den Schulterschluss zur Privatwirtschaft, um Projekte voranzutreiben. Die mobile Welt hat Einzug in die Kommunalverwaltungen gehalten und es gilt, Services weiter auszubauen und die Augen mit Blick auf innovative Entwicklungen nicht zu verschließen.

Die zuvor beschriebenen Herausforderungen haben in unterschiedlichster Ausprägung Auswirkungen auf zukünftige Handlungserfordernisse in den Kommunen. Diese wird die KGSt ebenfalls in ihrer programmatischen Arbeit für die und mit den Kommunen aufgreifen.

  • Es wird darum gehen, organisatorische Lösungen dafür zu finden, welche Leistungen in welchem Umfang nach wie vor den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort angeboten werden müssen. In diesem Zusammenhang werden Ansätze zu betrachten sein, wobei Themenstellungen wie Leistungsangebote in Front-Office/Back-Office-Bereichen oder weitere Verstärkung interkommunaler Zusammenarbeit vor allem in ländlich geprägten Gebieten weiterhin Bedeutung zukommen wird.
  • Ein konkretes Berichtsvorhaben in diesem Zusammenhang wurde mit der Thematik "Multifunktionale Serviceläden" bereits in Angriff genommen. Damit soll die gesicherte Versorgung des ländlichen Raums bei gleichzeitig hoher Servicequalität mittels unterschiedlicher Zugangskanäle realisiert werden.
  • Die IT-Infrastruktur ist ebenfalls im Hinblick auf die zunehmende Mobilität der Verwaltung entsprechend weiterzuentwickeln wie die Thematik des E-Governments, das die Möglichkeit bietet, Geschäftsprozesse internetbasiert abzuwickeln. Um den Herausforderungen an die Mobilität gerecht zu werden, müssen aber auch entsprechend ausgebildete und geschulte Fachkräfte für die Aufgabenerledigung zur Verfügung stehen. Daher wird diese Thematik in die Überlegungen der zukünftigen Personalentwicklung der Kommunen einfließen müssen.
  • In KGSt®-Vergleichsringen gewinnt der Schwerpunkt Mobilität insbesondere im interkommunalen Austausch der beteiligten Kommunen eine immer größere Bedeutung. Gerade in Vergleichsringen IT-Service wird der Einsatz mobiler Kommunikationsmittel quantitativ und qualitativ gemessen und verglichen. Besonders innovative Modelle werden in Vergleichsringen identifiziert und über die Best-Practice-Datenbank allen KGSt®-Mitgliedern zur Verfügung gestellt.
  • Immer mehr Fachbereiche nutzen mobile Endgeräte und E-Government-Lösungen für die Dokumentation von Arbeitsprozessen. Gerade in Vergleichsringen Grünflächenunterhaltung, Friedhofswesen, Baubetriebshöfe oder Gebäudewirtschaft wird über Kontroll- und Dokumentationspflichten im Bereich der Bäume und Spielplätze oder über die Steuerung von Gebäuden gesprochen und der Einsatz mobiler Geräte in diesen Bereichen verglichen.
  • Es zeichnet sich ebenfalls ab, dass die Einrichtung von Heimarbeitsplätzen zur Steigerung der Arbeitsplatzmobilität zunehmen wird. Hier gibt es Erfahrungen, Regeln und Richtlinien in den Kommunen, die im Rahmen von KGSt®-Veranstaltungen kommuniziert und ausgetauscht werden können.
  • Ähnlich wie im öffentlichen Nahverkehr werden auch elektrisch betriebene Fahrzeuge in den Fahrzeugpark der gewerblichen Bereiche in den Kommunen aufgenommen. Hier wird in Zukunft ein Austausch mit Blick auf Kosten, Auslastung und Erfahrungen im Vergleich zu den mit fossilen Brennstoffen betriebenen Fahrzeugen erfolgen. Gerade in kleineren und ländlichen Kommunen, wo die Versorgung durch den ÖPNV nicht mehr gänzlich gewährleistet wird, zeichnet sich ab, dass die Anforderungen an die Mobilität der älteren Bevölkerung mit Blick auf den demografischen Wandel zum Thema werden.
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Bildnachweis: Header-Foto und kleines Foto © www.istockphoto.com