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Zukunftsfähige Kommune

Wir fördern langfristiges Denken und konsequentes Tun

Die Welt ist im Wandel und dies mit zunehmender Dynamik. Auf Veränderungen müssen Kommunen immer häufiger und vor allem immer schneller reagieren. Entscheider sehen sich mit Entwicklungen konfrontiert, die nur schwer vorhersehbar waren und deren Konsequenzen kommunales Handeln empfindlich beeinträchtigen.

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Die zukunftsfähige Kommune erhält sich ihre Handlungsfähigkeit nicht nur durch nachhaltiges Vorgehen. Vielmehr erkennt sie mit professionellen Analysen und Prognosen Zukunftstrends frühzeitig und macht sie zum Inhalt ihrer Strategie. Als lernende Organisation nimmt sie Innovationen und Veränderungen positiv auf und bekennt sich zu einer partizipativen und offenen örtlichen Gemeinschaft.

Die KGSt unterstützt die Kommunen dabei, solche Maßnahmen frühzeitig zu planen und umzusetzen, die ihre Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit auf lange Sicht gewährleisten.

Für die Zukunftsfähigkeit einer Kommune ist eine effektive und professionelle Steuerung die wohl bedeutendste Aufgabe. Mit dem Bericht Kommunales Steuerungsmodell (KSM, KGSt®-Bericht 5/2013) hat die KGSt einen Entwurf für ein zukunftsfähiges Steuerungskonzept für Kommunalverwaltungen vorgelegt. Diese Grundlage bedingt weitere Aufgaben für die nächsten Jahre. Die Rolle der Führungskräfte im KSM, aber auch neue Formen der Zusammenarbeit werden in der weiteren Arbeit der KGSt ebenso zu konkretisieren sein, wie die Ausgestaltung leistungsfähiger Führungsinformationssysteme.

Transparenz und Beteiligung bei kommunalen Entscheidungsprozessen werden immer hörbarer von Bürgerinnen und Bürgern eingefordert. Die Themen Datenschutz und Datensicherheit scheinen demgegenüber, trotz der aufgedeckten Missachtung dieser Prinzipien durch die Ausspähstrategien internationaler Geheimdienste, aktuell nur auf Expertenebene diskutiert zu werden. Es steht allerdings zu erwarten, dass die Sensibilität der Bürgerinnen und Bürger für diese Themen noch zunehmen wird und von Kommunen die Frage beantwortet werden muss, inwieweit sie die Sicherheit der bei ihnen verfügbaren Daten garantieren können. Hinzu kommt, dass nach wie vor zu viele Kommunen im ländlichen Raum mangels ausreichender Breitbandversorgung von einer effektiven Internet-Nutzung ausgeschlossen sind. Das Internet wird bereits heute von den Nutzerinnen und Nutzern als Basisinfrastruktur wahrgenommen und ein gleichberechtigter Zugang im Rahmen einer netzpolitischen Diskussion von Teilen der internetaffinen Stadtgesellschaft eingefordert.

Mögliche zukünftige Fragestellungen der KGSt spannen sich daher folgerichtig von der Weiterentwicklung und Konkretisierung des Themas Bürgerkommune (siehe KGSt®-Bericht 3/2014) über modernen und angemessenen Datenschutz bis zur Analyse von Best-Practices zur Anbindung von ländlichen Kommunen an das Glasfasernetz und die Einrichtung eines leistungsfähigen WLAN-Angebots im Kernbereich des städtischen Raums.

Mehr als bisher müssen Kommunen sich mit neuen technischen Entwicklungen beschäftigen und dazu beitragen, dass diese von ihren Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden können. Für die interne Perspektive der Verwaltungen ist die Frage zu klären, ob es gelingt, IT-Trends wie beispielsweise "Big-Data" und das "Internet der Dinge" intelligent für die Verwaltungsarbeit einzusetzen.

Kompetenz und Wissen sind zentrale Voraussetzungen um zukunftsfähig zu sein. Kommunen sind gefordert, Talente durch ein eigenständiges, attraktives Profil sowohl für die Stadtgesellschaft als auch für den Wirtschaftsstandort zu gewinnen und zu halten. Die Kommune ist aber auch als Arbeitgeber angesichts der anstehenden Herausforderungen auf diese Talente angewiesen. Gerade im Lichte dramatischer demografischer Veränderungen erfordert dies, bestehende Konzepte weiterzudenken.Das Thema Prozessmanagement ist für die zukunftsfähige Kommune von entscheidender Bedeutung. Nur wer seine Prozesse kennt ist in der Lage, schnell Veränderungsbedarfe in den Abläufen zu analysieren und Maßnahmen zügig umzusetzen. Prozesse können zur Zukunftsfähigkeit beitragen, wenn sie in ein Steuerungskonzept eingebettet und mit anderen Management-Konzepten verknüpft werden. Auch wenn dies schon grundlegend in KGSt®-Berichten (3/2011, 4/2011) formuliert wurde, besteht hier zukünftig ein weites Handlungsfeld für konkrete Arbeitsvorhaben und Projekte der KGSt.

Demografische Veränderungen machen es notwendig, immer wieder über das direkte Zusammenleben in der Stadtgesellschaft nachzudenken. Dies reicht von Quartiersmanagement bis hin zur Realisierung neuer Wohnformen, die Vielfalt integrieren und soziales Miteinander ermöglichen. Für Kommunen werden diese Themen zukünftig noch mehr als bisher an Bedeutung gewinnen. DieKGSt hat die Themen Demografie und Integration schon in mehreren Arbeitsergebnissen untersucht und wird die beschriebenen Handlungsfelder weiter aufgreifen.

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