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Mapping des KGSt®-Prozesskatalogs und des örtlichen Produktplans

Prozessmanagement-Workshop bei der Stadtverwaltung Duisburg

Im Zuge der OZG-Umsetzung kommt der Betrachtung von Prozessen eine immer größere Bedeutung zu. Um die bestehenden Herausforderungen im kommunalen Prozessmanagement erfolgreich und effizient zu bewältigen, richtete die Stadt Duisburg gemeinsam mit der KGSt in einem Workshop den Fokus auf das Mapping des KGSt®-Prozesskatalogs und des örtlichen Produktplans.

Zu Beginn des Vor-Ort-Workshops ging es um die Struktur des KGSt®-Prozesskatalogs als Ordnungsrahmen für das kommunale Prozessmanagement. Zunächst fand ein Mapping ausgewählter Produktbereiche und Produkte statt, bevor die Teilnehmenden auf der Prozessebene arbeiteten.

Im Ergebnis lassen sich die Duisburger Produktbereiche trotz unterschiedlicher Nummerierung der Rahmenpläne (IMK und NRW) problemlos den entsprechenden Bereichen im KGSt®-Prozesskatalog zuordnen. Auf der Produktebene fortgeführt, wurden drei wesentliche Erkenntnisse im Abgleich der Produktpläne gewonnen:

  • Es können gegebenenfalls mehrere Produkte im KGSt®-Produktplan betroffen sein.
  • Ein örtliches Produkt entspricht gegebenenfalls einer Leistung im KGSt®-Produktplan.
  • Die Wortsuche in Excel sowie die Verwendung von Synonymen helfen bei der Zuordnung der Produkte.

Anschließend betrachteten die Duisburgerinnen und Duisburger detailliert die im Katalog abgebildeten Prozesse. Neben den Grundideen zum Aufbau gingen sie ebenfalls auf Zuschnittsindikatoren, Prozessmuster und den Bezug zum LeiKa (Leistungskatalog) ein.

Im weiteren Verlauf des Workshops erarbeiteten sie die Inhalte einer organisationsbezogenen Prozesslandkarte. Im Mittelpunkt der Modellierung standen die Leistungserstellungsprozesse, die sich aufgrund des vorangegangenen Mappings leicht im KGSt®-Prozesskatalog finden ließen. Da nicht alle Prozesse aus dem KGSt®-Prozesskatalog zwangsläufig auf die ortabhängigen Gegebenheiten zutreffen, wurden diese während des Workshops nicht oder in angepasster Form in die organisationsbezogene Prozesslandkarte aufgenommen.

Abschließend und um die Prozesslandkarte inhaltlich zu vervollständigen, wurden Blaupausen für Steuerungs- und Stützprozesse definiert. Sie sind als Vorlage für weitere Leistungserstellungsprozesse zu verstehen und stellen Prozesse der gesamtstädtischen Steuerung sowie Prozesse mit Standardisierungspotenzial dar.

Insgesamt verdeutlichte der Workshop, dass der KGSt®-Prozesskatalog eine sehr gute Grundlage für die Identifizierung der örtlichen Prozesse darstellt und den Beteiligten deshalb viel Analysearbeit erspart.

Sie haben ebenfalls Interesse an einem Vor-Ort-Workshop zum Thema Prozessmanagement und KGSt®-Prozesskatalog? Dann senden Sie Ihre Anfrage an beratung@kgst.de. Wir begleitn Sie gerne bei der Bewältigung Ihrer örtlichen Herausforderung!

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